Prof. Dr. Kerstin Mayrberger

 

Leben und Arbeiten im Dazwischen ist für mich alltäglich

… in der Innovation und Verbesserung.

… im Digitalen und Analogen.

… als Hamburgerin und unterwegs.

 

Porträt Kerstin Mayrberger im Hamburger Hafen, Elphi im Hintergrund

 

Warum ich (zudem) Coachin und Prozessbegleiterin bin?

In meiner bisherigen über 20-jährigen akademischen Arbeit, von denen ich nun bereits 10 Jahre als Universitätsprofessorin tätig bin, habe ich immer wieder erlebt, dass  konstruktive und entwicklungsorientierte Gespräche eine große Rolle für gelingende Prozesse und ein soziales und gesundes Miteinander spielen. Dieses zeigt sich beispielsweise bei der diversitätssensiblen Betreuung von Studierenden und Promovierenden wie auch in der Zusammenarbeit in unterschiedlichen projektbezogenen Teamkonstellationen, Forschungs- und Verbundprojekten sowie in politischen Gremien und im Wissenschaftsmanagement.

 

Mein Handlungskontext ist die digitale Transformation

Auch hat mich meine langjährige wissenschaftliche Fokussierung auf Lernendenorientierung und Partizipation in Lehr- und Lernprozessen unter den Bedingungen von Digitalisierung und Digitalität für die bedeutsame Rolle von Kommunikation und Interaktion auf Augenhöhe in Beziehungen sensibilisiert. Tragfähige Beziehungen und gute Kommunikation sind die Voraussetzungen für eine gelingende und zukunftsfähige Handlungsfähigkeit der beteiligten Akeuter_innen. Das trifft nicht nur auf die  Veränderungen des (Hochschul-)Bildungsbereichs im Zuge der digitalen Transformation zu.

 

Meine Perspektiven sind erziehungswissenschaftlich und konstruktivistisch geprägt

Ich bin überzeugt, dass diversitätssensibles Empowerment und die Ermöglichung von Selbstbestimmung und Autonomie(-erleben) unter Berücksichtigung der individuellen Perspektiven und pluralen Lebenswelten Voraussetzungen für eine gelingende Zukunft (nicht nur im Bildungsbereich) sind.

In dieser Haltung als erziehungs- wie bildungswissenschaftlich verortete Wissenschaftlerin und am konstruktivistischen Paradigma orientierte Hochschullehrende sowie in strategischen Beratungssituationen ergibt sich eine große Schnittmenge mit meiner Auffassung von Coaching als situativen, konstruktivistisch orientierten Prozess, der umfassend den Blick ausgehend von Sie als Person auf Ihr individuelles, soziales System einnimmt.

 

Meine Forschung analyisiert widersprüchliche Zwischenräume

Mich begleitet die Auseinandersetzung mit auf den ersten Blick paradoxen oder widersprüchlichen Situationen zwischen Dualitäten wie beispielsweise Selbst- und Fremdbestimmung seither in Forschung und Lehre. Sie stellt eine Basis der von mir entwickelten partizipativen Mediendidaktik dar und auch in meiner aktuellen Forschung im Kontext von Digitalität und Ambidextrie in der (Hochschul-)Bildung spielt die Handlungsfähigkeit zwischen im Kern widersprüchlichen Systemen weiterhin die zentrale Rolle. Hieraus konkretisiert sich derzeit der Ansatz  Agile Educational Leadership verbunden mit einer Idee von Ambidextrie4me.

Diese wissenschaftliche Fundierung stellt neben einer systemischen Perspektive den wesentlichen, fachlichen Hintergrund für das Dual.Coach|ing dar, um mit meinen Klient_innen den Blick auf das Dazwischen und das gleichzeitige Gelingen von vermeintlichen Dualitäten in ganz individuellen Lebensrealitäten und -situationen zu erkennen und sie darin zu bestärken, dass es Lösungen über ein Ja oder Nein/Entweder-Oder hinaus gibt.

 

Dual.Coach|ing unterstützt Sie in Ihrem Leadership  – für andere und für sich selbst

Ich sehe u.a. durch meine wissenschaftliche Arbeit, dass Organisationen und Personen im Zuge der derzeitigen digitalen Transformation vor der großen Aufgabe stehen, sich mit Blick auf eine ungewisse und hoch dynamische Zukunft zu entwickeln.

Meine Überzeugung ist, dass die zukunftsweisenden Impulse von genau den Personen kommen, die die Bereitschaft zeigen, Leadership zu übernehmen.

Damit sie souverän und gesund unter sich stetig wandelnden Bedingungen gut leben und arbeiten können, sind das Bewusstsein über die eigenen, persönlichen Ressourcen und Selbststeuerungsfähigkeit wichtig und genau darin möchte ich sie durch die gemeinsame Reflexion bestärken und sie in ihrer Entwicklung ein Stück des Weges begleiten.

 

Deshalb.

Meine wissenschaftliche Ausrichtung, professionellen Erfahrungen und Aktivitäten ergänzen sich hervorragend mit meiner Ausbildung als Coach und Prozessbegleiterin, um systematisch auf fundierte Modelle, Gesprächstechniken und Methoden passend zu Ihrem individuellen Anliegen und Ihren Fragen zurückgreifen und sie bestmöglich in Ihrer Handlungsfähigkeit für eine Zukunft unter ungewissen Bedingungen unterstützen zu können.

Und deshalb habe ich mich neben meinen anderen professionellen Aktivitäten als Universitätsprofessorin und Gründerin auch als Coachin und Prozessbegleiterin professionell ausbilden und zertifizieren lassen.